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Coperion und Coperion K-Tron auf der Achema 2018 Mehr Flexibilität und Effizienz in Förder- und Herstellungsprozessen

23.05.2018

Auf der diesjährigen Achema (11.-15. Juni 2018, Frankfurt am Main, Halle 5.0, Stand D34) präsentieren sich Coperion und Coperion K-Tron mit innovativen Technologielösungen für die Prozessindustrie. Coperion gilt als wegweisender Lieferant für kontinuierliche Produktionsanlagen für unterschiedlichste Industrien und hat bereits zahlreiche Produktionsverfahren vom Batch-Prozess auf die kontinuierliche Herstellung umgestellt.

Schlüsselkomponenten der Anlagen stammen dabei immer aus eigener Entwicklung und Fertigung. Stellvertretend dafür zeigt das Unternehmen unter anderem den neuen Coperion K-Tron Pharma-Dosierer K3-PH in kompaktem und modularem Design sowie die neue Dosierwaage K-ML-D5-P für Flüssigkeiten. Darüber hinaus stellt Coperion die kompakte Edelstahlschleuse ZZB für hohe hygienische Ansprüche sowie eine Zellenradschleuse ZRD mit der Kontaktüberwachung RotorCheck 5.0 aus. Abgerundet werden die Ausstellungsstücke durch die für die Zuführung von Rohstoffen in zahlreichen Extrusionsprozessen eingesetzte patentierte Seitenbeschickung ZS-B mit Feed Enhancement Technologie (FET).

Zudem präsentiert Coperion mit FLUIDLIFT ecoblue® ein neues, innovatives pneumatisches Förderverfahren, welches sich durch bis zu 35% weniger Energieverbrauch und bis zu 98% weniger Staubproduktion auszeichnet. Besonders Herstellern von Kunststoffgranulaten ermöglicht es eine deutliche Steigerung der Produktqualität bei gleichzeitig wesentlich niedrigerem spezifischen Energieverbrauch.

Kontinuierliche Extrusion sichert hohe Wirtschaftlichkeit

Die kontinuierliche Extrusion mit Doppelschneckenextrudern gilt heutzutage als wegweisendes Produktionsverfahren für eine Vielzahl von Produkten. Sie sichert eine hohe Produktqualität ohne Chargenschwankungen sowie eine hohe Wirtschaftlichkeit. Coperion hat bereits zahlreiche Prozesse, wie beispielsweise für die Herstellung von Katalysatormassen oder Schmelz- und Haftklebstoffe, erfolgreich vom Batch-Verfahren auf die kontinuierliche Produktion umgestellt. Um den vielfältigen Anforderungen der Herstellungsprozesse optimal zu begegnen, integriert Coperion unterschiedlichste erstklassige Technologielösungen in seine Aufbereitungsanlagen.

Um Rohstoffe mit niedrigem Schüttgewicht, die zur Fluidisierung neigen (beispielsweise Kieselsäure bei der Herstellung reaktiver Dichtungsmassen), prozesssicher in das Verfahren einzubringen, setzt Coperion die Seitenbeschickung ZS-B ein. Diese ist mit der eigens von Coperion entwickelten und patentierten Feed Enhancement Technology (FET) ausgestattet, die an der Einzugszone über eine poröse, gasdurchlässige Wand ein Vakuum anlegt. So werden deutlich verbesserte Einzugs- und Durchsatzleistungen erzielt – selbst bei Rezepturanteilen von mehr als 10 % Kieselsäure. Auf der Achema zeigt Coperion eine Seitenbeschickung ZS-B 92 mit FET.

Neue optimierte Pharma-Dosierer mit modularen Konzepten

Coperion K-Tron präsentiert auf der Achema die neuste Generation ihrer hochgenauen, gravimetrischen Pharma-Dosierwaagen. Die K3-PH-Dosiererlinie mit neuem Dosiererdesign baut auf einem modularen Konzept mit deutlich reduzierter Standfläche auf. Möglich macht dies die neue, verkleinerte D4-Plattformwaage mit der patentierten und hochgenauen Smart Force Transducer (SFT)-Wägetechnologie. Dank des modular aufgebauten „Quick Change“-Designs kann ein Dosierer schnell umgebaut und für neue Prozesse oder Rezepturen angepasst werden. Lediglich das Austauschen der Dosiereinheit inklusive Trichter ist hierfür notwendig. Neben der erzielten Zeitersparnis ermöglicht das modulare Design auch eine einfachere, verbesserte Reinigung und Wartung. Das neue Design eignet sich zudem bestens für die Gruppierung von mehreren Dosierern zu einem Cluster.

Zuverlässige und präzise Dosierlösungen für vielfältige Anwendungen

Auch die neue Dosierwaage K-ML-D5-P für Flüssigkeiten von Coperion K-Tron kann Dank des neuen modularen Designs eine große Anzahl unterschiedlicher Pumpen und Tanks auf einfache Weise kombinieren. Eine zuverlässige Flüssigdosierung und die ideale Konfiguration für die betreffende Anwendung sind sichergestellt. Dank der neuen Modularität ist es einfach, jede Flüssigdosierwaage individuell auszulegen, um die gewünschte Dosierleistung zu erhalten sowie den Prozessanforderungen und den Eigenschaften der Flüssigkeit zu entsprechen. Zu den weiteren Vorteilen zählen beispielsweise eine einheitliche mechanische Konstruktion, wie auch identische Bedienung und Wartung für Einheiten mit unterschiedlichen Leistungsdaten.

Darüber hinaus präsentiert Coperion K-Tron weitere Dosierlösungen für die unterschiedlichsten Einsatzbereiche und Anwendungen. Die Einfach- und Doppelschnecken-Mikrodosierer von Coperion K-Tron sind speziell für maximale Genauigkeit bei sehr niedrigen Leistungen (ab 32 g/h) mit minimalen Rückständen im Dosierer ausgelegt und eignen sich ideal für den Einsatz in der chemischen und pharmazeutischen Prozessindustrie. Die modulare Bauweise erhöht die Flexibilität für den Prozess und erlaubt eine einfache und schnelle Handhabung für Reinigung, Unterhalt oder auch Rezeptänderungen. Auf der Achema wird ein Mikrodosierer K-CL-SFS-MT12 zu sehen sein.

Der ebenfalls ausgestellte T35 Doppelschnecken-Differentialdosierer ist ideal für die genaue Dosierung von frei fließenden bis schießenden Pulvern und anderen schwierigen, schwer fließenden (z.B. ballenden, feuchten, brückenbildenden) Schüttgütern. Die Dosierer von Coperion K-Tron sind in volumetrischen und gravimetrischen Konfigurationen erhältlich und in einer Vielzahl verschiedener Größen. Die gravimetrischen Dosierer setzen die patentierte SFT-Wägetechnologie ein, welche eine unerreicht hohe Genauigkeit sowie vibrationsunempfindliches Wägen ermöglicht. Es sind zudem verschiedene Optionen erhältlich, welche die ideale Anpassung an die jeweilige Applikation ermöglichen, wie zum Beispiel ActiFlow™ und die Elektronische Druckkompensation EPC. ActiFlow™ verhindert zuverlässig und proaktiv Brücken- und Kaminbildung von schlecht fließendem Schüttgut im Dosierertrichter und kann auf bestehenden gravimetrischen Dosierern nachgerüstet werden.

Überarbeitete Schüttgutkomponenten für hohe hygienische Anforderungen

Die von Coperion auf der Achema ausgestellte hygienegerechte ZRD-Zellenradschleuse ist mit der neuen Version 5.0 der bewährten RotorCheck-Kontaktüberwachung ausgestattet. Diese erfasst, bewertet und meldet unerwünschte Kontakte zwischen Zellenrad und Gehäuse, um metallischen Abrieb und damit eine Kontamination des Förderprodukts zu verhindern. Damit steigert sie die Sicherheit und den Komfort beim Betrieb von Zellenradschleusen, insbesondere in Herstellungsprozessen mit hohen Qualitätsanforderungen, häufig wechselnden Produkten und Rezepturen oder zahlreichen Reinigungszyklen.

Die ebenfalls von Coperion auf der Achema präsentierte kompakte Edelstahlschleuse ZZB von Coperion wurde speziell für kleine Leistungen und hohe hygienische Ansprüche konzipiert. Damit eignet sie sich ideal für den Einsatz in der Chemie-, Pharma- und Lebensmittel-Industrie. Die innen- und außenliegenden polierten Oberflächen verhindern unerwünschte Produktablagerungen. Mit der standardmäßig vorgesehenen Schnellreinigung kann das Zellenrad einfach aus dem Gehäuse gezogen werden. Eine schnell zu öffnende Clamp-Verbindung am Ein- und Auslauf vereinfacht zudem Installation und Wartung. Die Schleuse ist in den Baugrößen 80 und 100 (Ein- und Auslauf) erhältlich und für den Einsatz in Ex-Zonen geeignet.

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